Dienstag, 19. Januar 2010
Erste Woche im zweiten Semester
Ich hab dieses Semester ziemlich coole (ja meiner Meinung nach) Kurse abgegriffen.
Ich hör Geschichte der Mathematik. Ist ziemlich interessant und der Prof ist ziemlich lustig und reißt Witze ohne Ende. Da wird schon mal ein Vergleich zwischen einer antiken Mathesekte und einer bekannten Terrororganisation gezogen.
Außerdem hör ich noch Algebra, mit meinen Advisor als Prof, ungewohnt theoretisch für amerikanische Verhältnisse, und Kombinatorik mit einem russischen Professor, den man kaum versteht. In Kombinatorik haben wir bisher nur mit Dominos rumgespielt. Da sagt mal einer das mein Studium keinen Sinn hat und nur Theorie ist.
Mein Forschungsprojekt stellt sich auch als ziemlich theoretisch dar, aber ist ziemlich interessant.
Ansonsten gibts eigentlich nichts neues von der Front. Alles wie bisher.
Sonntag, 10. Januar 2010
2100 Meilen, 4 Klimata, 28 Tage, 3 Städte, unendlich viele unvergessliche Augenblicke.
Regenerisches Seattle. Regen. Regen. Straßen hochlaufen für kleines Futzelmuseum. Schlechtesten Film aller Zeiten sehen in einem Kino wo es keine Salsa für Nachos gibt(!?). San Francisco. Der Grasgeruch an jeder Straßenecke. Das Hippieviertel. Eine dünnere Jacke im Dezember kaufen. Der einmalige Blick über die Stadt von irgendeinem Hügel. Das Hoch- und Runterlatschen der Straßen. Ein Kartenspiel kaufen. Eine Elektroklub in San Francisco. Ein kotzender Deutscher. Kaliforniens Küste mit dem Auto abfahren. Unwahrscheinlich breiten Stränden überall. Dazu noch die Sonne und die Surfer im Dezember (!). Die äußerst entspannte Atmosphäre. Los Angeles. Überbewertes Beverly Hills. Tauben jagen mit Judith. Neues Wort erfinden: Rumschwuchteln (leider kein Video dazu). Für Außensets $ 69 bezahlen. Pistazien. In Santa Monica am Strand sonnen. Ein deutsches Bier in Venice Beach trinken und sich mit zwei deutschen Rentnern unterhalten. Der Geschmack eines deutschen Bieres! Einen Tag nur mit Judith rumchillen. Ein schöner Kinoabend. Bester Erdbeermilchshake. Gute Gespräche. Laut gute Musik grölen im Auto. Die scheiß Musik der Franzosen ertragen. Wüste. Las Vegas. Lichter, Lichter, Lichter. Ein Außenwhirlpool. Arschkalter Pool. Neujahr. Trinken im Hotelzimmer. Rumchillen im Hotelbett. Hüpfen aufm Hotelbett. Im Casino rein gar nichts verzocken. In Wolken hineinfahren. Grand Canyon. Schnee. Im Schnee zum Sonnenuntergang staksen. Kalte Füße. Ein bombengeiles Essen zwischen den ganzen Nudelgerichten. Eine stinkende Stadt verlassen. Mondlandschaft am See. Hitze. Laufen. Zu viele Serpentinen. Horrorfilminszenierung. Yosemite National Park. Wasserfälle. Dicke Bäume. Und noch mehr Schnee. Boyband-Foto. Der Wunsch nach einem Schlitten. Dummes Zeug labern mit Judith. Französisch sprechen. Neue Trinkspiele erfinden. Langlaufen gehen wollen. Ein Spa mitten im Wald. Sauna und heißer Whirlpool. Entspannung pur. Das letzte Mal zur Musik laut gröhlen. Gyrossandwich essen. Shoppen nach 3 Stunden abbrechen. Ein Buch an einem Tag auslesen. Judiths Balanceverlust aus dem Nichts. Kartenspiel sortieren. Sonnenuntergang am Flughafen Chicagos.
Kurz gesagt: ein unwahrscheinlich toller Roadtrip.
Alle Fotos könnt ihr hier gucken:
Dienstag, 5. Januar 2010
Über den Wolken
Montag, 4. Januar 2010
Frohes neues Jahr und LA, Las Vegas und Grand Canyon
Abere ich erzähl dann nochmal ein wenig von Los Angeles. Ersteindruck: geht so. Aber das Wetter war mit 20°C sehr angenehm und unser Hostel 50 m vom Strand entfernt war auch nett.
Denn ersten Tag haben wir dann auch damit verbracht Beverly Hills und Hollywood zu erkunden. Dabei haben wir auch Berlin gefunden.
Allerdings besteht Hollywood jetzt mehr oder weniger nur aus der Straße die da heißt Hollywood Boulevard. Und die ist voll mit Touristen und Pornoshops. Irgendwie nicht so glamourös.
Am nächsten Tag waren wir dann in den Universial Studios. $69 haben uns dann in einen Vergnügungspark reingebracht der sich nur um Filme dreht. Das Highlight war die
Am wiederum nächsten Tag war dann strahlender Sonnenschein, und das haben wir genutzt um ein wenig am Strand zu faulenzen und uns Venice Beach anzugucken. Das war dann auch nur ne Touripromenade. Aber hier mal ein Bild vom Strand.
Und dann haben wir ne Kneipe an der Strandpromenade gefunden die Erdinger Weißbräu verkauft und Judith und Ich waren im Himmel.Den nächsten Tag haben wir dann nur noch mit Chillen verbracht weil nichts mehr zu tun und sehen war. Und ich hab noch Abschied von einem Freund genommen.
Und am nächsten Morgen hieß es: Auf nach Las Vegas.
Ich muss sagen Las Vegas hat mir jetzt nicht so gefallen, weil es eindeutig eine Stadt ist wo man Geld braucht und Glück braucht. Oder man ist ein Mann. Dann ist es bestimmt to
tal schön.Silvester haben wir auf dem Strip (da wo fast alle Casinos sind) gefeiert. Der wurde extra für den Autoverkehr gesperrt. Es waren Massen da, aber dennoch nicht zu vergleichen mit dem Brandenburger Tor. Letztendlich sind wir gegen 1 wieder in unser Hotelzimmer zurückgekehrt und Judith und Ich haben dort weiter bis um 3 Uhr nachts getrunken.
Aber man muss schon sagen unsere Riesenbetten und der heiße Whirlpool draußen hat uns schon sehr gut gefallen.
Am 2.1. sind wir dann weiter zum Grand Canyon gefahren. Dort liegt Schnee. Nach regnerischen Seattle, sonnigen Kalifornien,
Denn Sonnenuntergang haben wir uns auch noch angeguckt am Grand Canyon. Ganz cool.
Morgen gehts wieder zurück nach Kalifornien :)
Alle Fotos könnt ihr hier gucken: LA Las Vegas
